Unsere anderen Haustiere

Auf -teilweise lustigen Wegen- sind noch eine Menge anderer Tiere zu uns gekommen. Hier möchte ich sie euch vorstellen:

 

Csilla (sprich: Schilla, ungarisch, bedeutet Sternchen) ist unsere Magyar Vizsla (ungarischer Vorstehund) Hündin. Sie ist nun 10 Jahre alt, aber eigentlich immernoch topfit! Früher wollte sie immer nur laufen, laufen, laufen, nun bevorzugt sie im Sommer kühlende Bäder im Fluss oder See, und im Winter ausgiebige Buddelexkursionen (kein Hund in Weyhe buddelt so grosse Löcher wie sie!). Wenn es an der Tür klingelt, bellt sie wie verrückt, gebissen hat sie bis heute noch nie (naja, einmal fast den Eismann, weil der so `ne blöde Dobermannhündin hat ;-) ). Bei Kindern ist sie super geduldig, und obwohl sie ein Jagdhund ist, gehorcht sie auf´s Wort, weswegen wir auch noch nie Probleme mit erlegten Kaninchen oder Rehen hatten. Vor den Frettchen hat sie panische Angst, sie wurde von Freddy mal ordentlich gebissen, seitdem hat sich die Sache erledigt. Sie macht einfach einen grossen Bogen um alles, was nach Frettchen riecht.

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Unsere Wellensittiche kamen auf tragischem Wege zu uns. Meine Mama besuchte meine Oma im Krankenhaus, und als sie wieder rauskam, lag zu ihrer rechten ein total entkräfteter Wellensittich, zu ihrer linken eine Elster die den grünen Welli fressen wollte. Völlig untypisch für meine Mutter überlegte sie nicht lange, und rettete den Wellensittich, der sie zum Dank erstmal ordentlich biss. Naja, zu Hause war natürlich der Trubel gross, ein Vogelkäfig wurde organisiert, und in den nächsten Tagen haben wir sie Suchanzeigen in der Zeitung durchgelesen, und die Tierheime abtelefoniert, um nachzufragen, ob jemand Peppo (so wurde er inzwischen genannt) vermisst. Da ihn niemand als vermisst gemeldet hatte, beschlossen wir ihn zu behalten. Da meine Eltern der Meinung waren das Peppo ein Altvogel (fragt mich nicht, woran die das gesehen haben...)war, haben wir ihm einen älteren Kumpel dazugekauft, der allerdings relativ schnell verstarb. Danach kauften wir wieder einen älteren Vogel, damit Peppo nicht alleine ist, dieser verstarb ebenfalls nach ein paar Jahren.

Dann hörten meine Eltern endlich mal auf mich, und wir kauften einen Jungvogel, allerdings kannte der Peppo nur 3 Monate, denn Peppo starb an Alterschwäche. Naja, mittlerweile fühlten wir uns irgendwie ein wenig veräppelt, trotzdem beschlossen wir unseren neuen Vogel zu behalten, und haben ihm einen weiteren Jungvogel dazu gekauft. Somit haben wir jetzt 2 gelb-grüne Wellis, die in einer grossen Zimmervoliere, mit täglichem Freiflug leben. Wie auf dem Bild zu sehen ist, sind viele Naturäste in der Voliere. Die beiden sind nicht zahm, obwohl sie bei uns im Wohnzimmer leben, und uns das Fernsehgucken mit ihrem Gezwitscher verschönern ;-).

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Unsere Tanreks. Dies sind Zwergigel aus Madagaskar. Sie sind wesentlich kleiner als unsere einheimischen Igel. Mein Vater schleppte diese Tiere mit an, da sie ihn schon seit Jahren fasziniert haben. Schnell stellten wir fest, das es stimmt: faszinierend, das solche kleinen Tiere so einen Gestank verursachen können!!

Unsere Tanreks ziehen gut nach, auf dem Bild sieht man unsere Mama mit einem ihrer Jungen. Die Igel sind in einem Joko-Plastik Terrarium untergebacht. Da Tanreks sehr gute Kletterer sind, haben sie 2 Etagen mit Naturästen damit sie ihren natürlichen Klettertrieb ausleben können. Zu fressen bekommen diese kleinen Tierchen Mehlwürmer, Katzetrocken- und dosenfutter und Obst.

Nicht mehr im Bestand!

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Meine Rennmäuse haben wohl das meiste Glück gehabt ;-). Eigentlich bekam ich sie zum verfüttern an die Frettchen. Allerdings fand ich diese kleinen Nager so interessant und possierlich, das ich beschloss, sie zu behalten. Ein Bock (schwarz) mit seinen 2 Mädels (agouti) leben in einem grossen Terrarium (125x50x50 cm) mit viel Einstreu, einem Ast zum klettern, grossem Heuhaufen zum verstecken, Nestbauen und fressen und 2 Schlafhäusern. Täglich gibt es für ca. eine halbe Stunde das Sandbad rein, was auch immer sehr genossen wird. Gefüttert werden meine Mäuse mit Meerschweinchenfutter, Haferflocken, Wellensittichfutter, Sonnenblumenkernen, Mehlwürmern, gekochten Nudeln und ab und zu Cornflakes, welche sie abgöttisch lieben!

Nager haben mich eigentlich nie wirklich interessiert. Meine früheren Meerschweinchen und Kaninchen zeichneten sich nur durch Bissigkeit aus, weswegen ich ja früh zu Frettchen überschwankte. Aber diese Mäuse haben es mir wirklich angetan. Sie sind nichts zum anfassen und kuscheln, aber zum beobachten sind sie ideal! Sie haben ein interessantes Familienleben, und teilweise sitze ich lange vorm Terrarium um sie zu beobachten, wie sie sich gegenseitig die Pappe zum zernagen klauen.

Meine Mäuse haben jetzt auch das erstemal Nachwuchs. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden! Es sind Babies in den Farben schwarz und agouti gefallen!

Nicht mehr im Bestand!

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 aufgrund vieler Nachfragen möche ich hier nochmal betonen, dass das nicht mein Arm ist, sondern der meinen Vaters!

Dann leben auch noch 2 Vogelspinnen bei uns. Die grösste Vogelspinne heisst Ulla (das ist die Süsse auf dem Arm ;-) ), von Tarantul(l)a. Keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin ;-). Die 2 leben jeder für sich in seinem Terrarium, und werden alle paar Monate mit Heimchen oder Mehlwürmern gefüttert. Wichtig ist, das sie immer Wasser haben!

Unsere Vogelspinnen sind nicht "handzahm" d.h., sie sind es nicht gewohnt auf die Hand genommen zu werden. Für das Foto haben wir sie das erste mal seit Jahren aus ihrem Terrarium genommen. Sie sind nicht giftig, wir haben die Art von Spinnen, die Haare am Hinterkörper abschiesst, wenn sie sich bedroht fühlen. Die abgeschossenen Haare sollen wohl bei kleinen Lebewesen Atembeschwerden verursachen, bei uns Menschen merkt man nix davon.

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Seit heute, dem 08.05.2004 lebt Hugo bei mir! Hugo ist ein Afrikanischer Langohrigel! Ich habe ihn heute auf der Exotic-Animal in Hamm gesehen, und irgendwie hat mich sein süsses Gesicht verzaubert!

Ich möchte aber ganz deutlich betonen, das dies kein Spontankauf war - eigentlich lehne ich solche Messetierkäufe ja grundsätzlich ab! - denn ich interessiere mich schon lange für die Haltung von exotischen Igeln (siehe die Tanreks), insbesondere bei Weissbauchigeln und afrikanischer Langohrigel, und habe mich deswegen schon seit langer Zeit eingehend mit der Haltung solcher Tiere befasst!

Hugo wurde im Januar bei seinem Züchter in Karlsruhe geboren, und ist somit kein Wildfang wie sie häufig bei den Igeln angeboten werden.

Die Ernährung dieser Tiere ist relativ leicht. Hochwertiges Katzentrockenfutter und Mehlwürmer, ab und zu Katzendosenfutter, Heuschrecken und Zophobas reichen aus. Von Gurke, Bananen etc. wird meistens nur Durchfall hervorgerufen. Natürlich sollte immer Wasser bereit stehen.

Diese Tiere sind nachtaktiv, benötigen viel Platz zum laufen und mit viel Geduld werden sie vertraut.

Hugo erholt sich so langsam von dem Stress und wird umgänglicher! Gestern habe ich ihn erstmals auf den Schoß genommen, und ihn mit Mehlwürmern bestochen (was dem Frettchen seine Vita-Paste, ist dem Igel sein Mehlwurm ;-) ).

Nicht mehr im Bestand!

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01.08.2004

Endlich komme ich dazu, unser neuestes Familienmitglied vorzustellen! Er lebt nun schon ein bischen länger bei uns, und macht viel Arbeit:

 Shahin

Shahin ist ein Wanderfalke! Mein Vater hat sich mit ihm einen langen Traum und Wunsch erfüllt, und musste eine Menge dafür tun! Erst hat er vor ca. 2 Jahren seine Jägerprüfung (man will nicht angeben, aber er war Jahrgangsbester ;-) ) abgelegt, dann hat er seinen Falknerschein (vor ca. einem Jahr) gemacht. Beide Ausbildungen waren ziemlich heftig, da man wirklich sehr viel lernen muss!

Vor ca. einem Monat zog Shahin dann hier ein! Ich bin jetzt Hilfsfalknerin, d.h. ich helfe meinen Vater den Vogel zu fliegen. Dass muss man sich so vorstellen, das 2 Menschen auf dem Feld stehen, komisch pfeifen, blutverschmierte dicke Handschuhe tragen, und ein Vogel zwischen denen hin und her fliegt ;-) ! Anfangs hatte ich ein bischen Befürchtungen, das Shahin und ich nicht so gut miteinander klarkommen, da Vogelviehcher nicht so mein Ding sind (als Kind wurde ich mal übel von einer Henne angegriffen, der ich nur ihr Küken bringen wollte, und ich hab schon 2 mal versucht einen Wellensittich zahm zu bekommen..., die jetzt von der Stange kippen, wenn man sich ihnen auf 1 Meter nähert...), aber es klappt wirklich gut! Shahin ist sehr gut abgetragen, da mein Vater und ich ihn viel auf die Faust nehmen, und er fliegt auch schon an der langen Leine auf Federspiel oder Faust. Sobald wir endlich eine Telemetrie (Peilsender) Anlage haben, wir er frei fliegen, und hoffentlich zurück kommen ;-)

Ich muss sagen, die Falknerei ist eine wirklich höchst interessante Sache, da man sich hier sehr auf´s Tier einstellen muss, und sehr viel "Tier-Intuition" braucht!

Nicht mehr im Bestand!

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Seit kurzer Zeit erst lebt "Zero" bei uns!

Zero (engl. "Null") ist eine Königsnatter, genauer gesagt eine

Lampropeltis pyromelana pryromelana

und ungefähr 4 Monate alt.

Schon vor ca. einem Jahr habe ich meine - bis dahin- unentdeckte Vorliebe für Schlangen entdeckt, aber meine Recherchen haben mir dann gezeigt, dass ich noch viel viel lernen muss, und man sich solche Tiere auf keinen Fall überstürzt kaufen sollte.

Ein Jahr lang (zugegebenermaßen, mit Unterbrechungen als die Zuchtsaison und meine OP war) habe ich dann alles verschlungen was mir in die Finger kam, trotzdem hat ich weiterhin die Terrarientechnik abgeschreckt.

Dann war vor ein paar Wochen eine kleine Reptilienbörse direkt bei mir um die Ecke, und wie gingen hin "nur um zu gucken"....ich kam in die Halle, sah die ersten Schlangen und mein brennender Wunsch nach einer Schlange war wieder neu entflammt...

Bei meinen Recherchen habe ich mich hauptächlich auf die Kornnatter konzentriert, da dies eine sogenannte "Anfängerschlange" ist, auf der Börse sah ich dann zum ersten mal eine Königsnatter, welche ich fast noch hübscher fand als die vielen verschiedenen Farbvarianten der Kornnatter.

Als ich auf der Börse dann einen Züchter in meinen Alter kennenlernte, der mir dazu noch einfach eine Natter in die Hand drückte, war´s um mich geschehen....ich musste mich sooooooooooooo doll zusammen reissen, um keinen Spontankauf zu tätigen!!!!!

Diese Königsnatter war so hübsch und toll, immer wieder ging ich zurück zu ihr, und ganz am Schluß, wo ich nur noch 5 % davon entfernt war sie mitzunehmen wurde sie vor meinen Augen verkauft....

Enttäuscht ging ich mit meinem Vater und meinem Onkel nach Hause, setzte mich aber gleich an den Laptop um alles über die Königsnatter zu lesen und heraus zu finden. Ca. 2 Wochen habe ich das Internet durchforstet, kaufte mir Natternbücher und meldete mich in einem Schlangenforum an, wo ich die anderen User mit Fragen nervte...

Einen Spinnenwürfel und einen Kletterstein hatten wir zufälligerweise noch im Haus, Buchenspäne, Thermo-und Hydrometer und eine Höhle mit dazu passendem Trinknapf und die tiefgefrorenen Babymäuse waren schnell gekauft, und schon habe ich bei dem Züchter angerufen, um ihm zu erklären das ich von meinem "Schlangen-Trip" irgendwie nicht runterkomme,  und ich gerne mal vorbei kommen würde...

Eigentlich wollte ich bei ihm ja nur gucken, denn weiterhin machte mir dieTerrarientechnik große Sorgen, aber nachdem das geklärt war zeigte er mir Zero und ihre Geschwister, und ich wusste, ich kann nicht ohne Schlange nach Hause gehen!

Auf den Namen Zero bin ich gekommen, weil ich schnell feststellen musste, dass fast alles was mit Schlangen zu tun hat mit "Null und nix" zu tun hat...

Null Ahnung und Null Toleranz der Mitmenschen

und

Null Ahnung, warum ich so von diesen Tieren begeistert bin :-)))

Abgesehen davon klingt "Zero" in meinen Ohren einfach gut...

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Der Schlangenvirus hat mich gepackt...

 

Seit dem 09.12.06 lebt Mezo nun bei uns. Sie ist auch eine Königsnatter, diesmal aber eine

Lampropeltis getula getula - Albino

Sie habe ich auf der Terraristika in Hamm gekauft, wo ich übrigens zufällig noch 2 liebe Frettchenbekannte getroffen habe :-)

Eigentlich wollte ich der Versuchung einer 2. Schlange widerstehen, wie man sieht habe ich total versagt...

Wie man auf dem -zugegebenermaßen schlechten- Bild erkennen kann, ist Mezo eine schicke Albinoschlange, mit total tollen roten Augen und gelben Abzeichen.

Mezo ist noch nicht so leicht händelbar wie Zero, aber da die beiden ja keine Kuscheltiere sind und noch ein sehr pflegeleichtes Regenwurmformat haben, stellt dies momentan noch kein Problem dar.

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... und weil es so toll ist....

noch eine Schlange.. diesmal eine wunderschöne

Lampropeltis triangulum Nelsoni - Albino

Coda habe ich zufällig auf einer sehr kleinen Terraristikbörse hier bei mir um die Ecke entdeckt, und schnell war der Entschluss gefasst dieses wunderschöne Tier mit zu nehmen. Wie ihr sehen könnt sind ihre Farben einfach nur atemberaubend und faszinierend.

Coda wird auch gerne mal Schnappi oder Killer genannt, da sie neulich versucht hat meinen Finger zu "fressen"... Dabei bekommt sie momentan grade mal einen Mäusepinky grade so rein... ;) Sie ist ne Zicke, soviel steht man fest!

Wie ihr sehen könnt hat mich der Terraristik-Virus ganz schön befallen, heimliche Gedanken schweben momentan um das Thema Pantherchamäleon und einen Baumpython. Da aber beide Tiere extrem anspruchsvoll in der Haltung und dem Platzbedarf sind, habe ich konkrete Planungen erstmal hinten an gestellt, und beschränke mich auf´s ausführliche informieren.

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Seit dem 29.11.2007 leben wohl die kleinsten Mitbewohner überhaupt bei uns...

afrikanische Knirpsmäuse

Obwohl diese Tiere sehr sehr klein sind, darf man ihren Platzanspruch nicht unterschätzen, deswegen leben die Zwerge bei mir in einem 120 x 50 x 50 cm Terrarium, welches wie folgt eingerichtet ist:

Auf dem ganzen ist ein Alugazedeckel, der auf der linken Seite eine eingebaute Rotlichtlampe hat, die Wärme, und nachts prima Beobachtungslicht spendet.

Meine gekauften 1,2 haben sich zuhause allerdings schnell als 2,1 entpuppt, weswegen ich wohl noch 1-2 Mädels dazu holen muss, damit es nicht zu Streitigkeiten in der Gruppe kommt.

Ich habe diese interessanten Tiere erst ein paar Tage, aber ich bin sowas von begeistert! Sie kommen raus sobald die Stimmen hören, klettern und flitzen durch das Terrarium, hamstern Futter in ihren kleinen Backentaschen, und bislang haben sie weder Geräusche noch Gerüche von sich gegeben ;)

Hier nun Bilder der Knirpse:

 hier sitzt einer der 3 auf einer halbierten Kokosnuss und putzt sich.

 beim Kauf des Futternapfes war mir die Größe der Zwerge wohl grad nicht so bewusst ;)

 der Altbock auf einer 3/4 Kokosnuss. Rechts ist ein Kolben Vogelhirse, sodass man mal eineVergleichsmöglichkeit hat.

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